Arkadi Gaidar

Arkadi Petrowitsch Gaidar (russisch Аркадий Петрович Гайдар, eigentlich Golikow; * 9. Januarjul./ 22. Januar 1904greg. in Lgow, Oblast Kursk, Russisches Kaiserreich; † 26. Oktober 1941 in Lepljawa, Rajon Kaniw, Oblast Tscherkassy, Ukrainische Sozialistische Sowjetrepublik, gefallen) war ein sowjetischer Jugendschriftsteller.

Als Korrespondent der Komsomolskaja Prawda wurde Gaidar nach dem deutschen Überfall auf die Sowjetunion an die Front geschickt. Nachdem sein Truppenteil von Deutschen eingekreist wurde, schloss er sich einer Partisaneneinheit an und wurde MG-Schütze. Er fiel in einem Gefecht mit deutschen Truppen.

Sein berühmtestes Werk Timur und sein Trupp (1940) beschreibt eine Jugendgruppe, die den allein zurückgebliebenen Frauen und Familien von Frontsoldaten in einem russischen Dorf in Alltagsdingen hilft. Das Buch um den Helden Timur (der Name seines 1926 geborenen Sohnes) war Vorbild für die „Timur-Bewegung“, bei der diese Hilfsbereitschaft im Alltag umgesetzt werden sollte. Das Buch war in den späteren sozialistischen Staaten Mittel- und Osteuropas weit verbreitet.

 

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Die Feuertaufe

1930 ist das Kinderbuch „Die Feuertaufe“ von Arkadi Gaidar das erste mal (in Russisch) erschienen. In der DDR wurde das Buch 1956 das erste mal veröffentlicht.

Der Protagonist der Geschichte ist Boris, der in einem kleinen Dorf namens Arsamas, das irgendwo in Russland lag. Sein Vater kämpft an der Front, desertiert aber und spricht von einer neuen Zeit, die nun anbräche. Doch für den Vater kommt der Sturz des Zaren zu spät – kurz vorher wird er als Vaterlandsverräter erschossen. Boris schließt sich einer Gruppe an, die, wie sein Vater, von einer glänzenden Zukunft sprechen. Doch in der Schule bekommt er dafür nur Ärger. Er beschließt, Dohle zu suchen. Dieser hatte Boris in seine politische Gruppe hineingeführt, musste dann aber aufgrund der Unruhen fliehen. Dohle also wollte er suchen, und findet ihn dann schließlichund hilft ihm bei seiner politischen Agitation, verteilt Flugblätter, macht sich als Bote nützlich. Ein halbes Jahr später befindet sich Boris in einem Zug, der ihn zu seiner Truppe bringen soll, nach einem Bahnüberfall schließt er sich dann allerdings einer anderen roten (kommunistischen) Truppe an, die gegen die Weißen (monarchistische, republikanische Kräfte) in der Gegend kämpfte. Boris wird mit Verletzungen und Verlust konfrontiert, stellt sich aber trotzdem in den Dienst einer kommenden besseren Zeit. Das Buch endet mit einer Schlachtszene, in der Boris verletzt liegen bleibt und auf die Sanitäter wartet, die ihn vielleicht noch retten können.

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Timur und sein Trupp

Schulbuch mit Gebrauchsspuren

Die Geschichte des Buches ist in einem sowjetischen Dorf angesiedelt. Der 14-jährige Timur Garajew leistet als Anführer einer Gruppe Gleichaltriger heimliche Nachbarschaftshilfe für Angehörige und Witwen von Frontsoldaten der Roten Armee. Die Arbeit ist nicht einfach, da es im Ort eine Gruppe gibt, die häufig die Obstgärten der Anwohner plündert und damit gegen Timur und seine Freunde agiert. Als die 13-jährige Shenja Urlaub in Timurs Heimatort macht, bringt sie den Trupp kräftig durcheinander und gewinnt gleichzeitig viele neue Freunde.

5,00 €

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